Illmitzer Zicksee & Geiselsteller
Salzlacken & Wiesenmosaik
Für Vogelliebhaber zählt das Gebiet ohnehin zu einem absoluten «Muss»: Schon beim Nationalparkzentrum bietet ein hoher Aussichtsturm vor allem in den Morgenstunden einen herrlichen Blick auf den Illmitzer Zicksee.
Distanz:
8,2 km
geeignet für:
Fahrrad
zu Fuß
Vogelwelt
Rund 15 verschiedene Enten- und 30 Watvogelarten nutzen die Lacke oder ihre Verlandungszone als Rastgebiet oder brüten hier. Am Höhepunkt des Durchzugs im Mai und den Sommermonaten Juli und August lassen sich zudem auch Sumpfläufer, Temminckstrandläufer und Zwergstrandläufer blicken. Auch Singvögel wie Schafstelze, Schilfrohrsänger, Rohrschwirl, Neuntöter oder Rohrammer sind keine Seltenheit und Haubenlerche und Sperbergrasmücke haben in diesem Gebiet ihre Singwarten.
Im Bereich Geiselsteller brüten oft nur unweit des asphaltierten Weges Seeregenpfeifer, Uferschnepfe, Kiebitz und auch Rotschenkel. Bei ausreichend Wasserstand kann man auch Graugänse, Kolben-, Löffel- und Knäkenten beobachten. Von den Singvögeln brüten vor Ort Schafstelze, Rohrschwirl, Schilfrohrsänger und Rohrammer. Pieper und Stelzen ziehen durch. Bei so viel Nahrungsangebot ist es nicht verwunderlich, dass man immer wieder Rohrweihen sieht, die ihr Jagdglück versuchen.
Pflanzenreichtum
Gerade im Frühling gibt es auch botanisch einiges zu sehen. So kann man etwa Anfang Mai massenweise Spinnenragwurz bewundern. Auf der gesamten Route durchquert man neben den beiden namensgebenden Gebieten eine abwechslungs- und artenreiche Kulturlandschaft mit eingestreuten Wiesen, Brachen, Buschgruppen und aufgelassenen Weingärten.
Das Teilgebiet Geiselsteller ist ein Mosaik aus leicht bis tief durchnässten Senken, Halb- und Trockenrasen, Wasserflächen, Schilf- und Weideflächen und die weiß leuchtenden Zickstellen. Nur wenige Pflanzen sind an ein Leben an diesem Extremstandort mit seinen ausblühenden Salzen angepasst.
Die große, über 8 km lange Runde empfiehlt sich mit Fahrrad und jeder Menge Zeit im Rucksack.